• Ihr seid traurige, ängstliche oder auch angespannte und wütende Kinder und Jugendliche, habt an nichts mehr Freude, fühlt Euch mit Eurem Leben und den vielfältigen Aufgaben in Schule und zu Hause völlig überfordert und häufig missverstanden, nehmt Drogen oder andere Suchtstoffe, um Euch zu helfen oder leidet an körperlichen Schmerzen, die auf eine verwundete Seele hinweisen können? Dann wendet Euch an die Psychiatrische Institutsambulanz.
  • Sie sind besorgte Eltern oder Großeltern, ärztliche Kollegen/innen, Lehrer/innen, Jugendamtsmitarbeiter/innen oder andere wichtige Beziehungspartner/innen von Kindern und Jugendlichen? Dann wenden Sie sich an unsere qualifizierten Ärzte und Ärztinnen, Psychologen und Psychologinnen unserer Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA).

Psychiatrische Institutsambulanz (PIA)

Alle Anmeldungen für ambulante und stationäre Behandlungen:

Dorothea Schreckenbach
Tel.:
0371 333-12230
Fax:
0371 333-12923
Sekretariat der Psychiatrischen Institutsambulanz

Telefonische Erreichbarkeit montags bis freitags von 8:00 bis 14:30 Uhr;
außerhalb dieser Sprechzeiten Kontaktaufnahme über die Aufnahme- und Krisenstation D081,
Telefon 0371 333-12200, möglich.

Mitarbeiter

Dr. med. Hanka Pabst
Tel.:
0371 333-12233
Stationsärztin

Ablauf der Vorstellung und Untersuchung:

Sie erhalten/Ihr erhaltet nach telefonischer Anmeldung je nach Problemlage einen Termin bei einem Psychologen oder Arzt für ein Erstgespräch. Bei der Auswahl des Untersuchers werden die spezifischen Bedürfnisse der Patienten, soweit bei der Anmeldung erkennbar, berücksichtigt.

Je nach Fragestellung erfolgt eine psychologische (zum Teil auch körperliche) Untersuchung. Bei Bedarf werden weitere Untersuchungen, wie EEG, motorische und ergodiagnostische Untersuchungen veranlasst. Psychometrisch werden der allgemeine kognitive Entwicklungsstand und neuropsychologische Teilfunktionen, so z. B. auditive und visuelle Differenzierung und Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit und Motorik beurteilt. Manchmal wird bereits nach dem Erstgespräch eine stationäre Aufnahme veranlasst. Sie erhalten/Ihr erhaltet dazu gesonderte Informationen über den Ablauf im stationären Bereich und auch die Möglichkeit, die Stationen zu besichtigen.

Am Ende der ambulanten Untersuchung werden Sie als Eltern und Ihr Kinder abschließend über die diagnostischen Ergebnisse informiert und beraten und erhalten/erhaltet einen zusammengefassten Befundbericht mit einer Empfehlung zur weiteren Betreuung.

Überweisende Ärzte erhalten stets einen umfassenden Bericht über die Untersuchung.

Ihre Kinder werden danach entweder von uns weiterbehandelt (ambulant oder stationär) oder wir verweisen auf andere geeignete Institutionen oder Fachtherapeuten, falls diese für die weitere Behandlung besser geeignet sind.

Jugendaufnahme- und Krisenstation D081

Stationsleitung

Werner Brodhagen
Tel.:
0371 333-12200
0371 333-12201
Fax:
0371 333-12207
Krankenpfleger Fachkrankenpfleger für Allgemeinmedizin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie und Neurologie

Diplom-Psychologin

Jenny Fischer, M. Sc.
Tel.:
0371 333-12210
0371 333-12211
Rehabilitationspsychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin i. A.

Chefärztin

Dr. med. Franziska Zetzschke
Tel.:
0371 333-12120
Chefärztin Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin i. A.

Nicole Pahmeier
Tel.:
0371 333-12200
0371 333-12201

Oberärztin

Claudia Oppermann
Tel.:
0371 333-12125
Oberärztin

Sozialdienst

Katja Schulze
Tel.:
0371 333-12214
Fax:
0371 333-12912
Pädagogin M. A.

Profil

Auf der Station können Kinder und Jugendliche zwischen 6. und 18. Lebensjahr aufgenommen werden. Insgesamt stehen 10 Behandlungsplätze zur Verfügung. Die Station D081 behandelt zumeist Kinder und Jugendliche mit akuteren psychischen Problemen. Beispiele sind Suizidalität oder selbstverletzendes Verhalten, massive Ängste und Depressionen, Missbrauch oder Abhängigkeit von Drogen, Internetabhängigkeit, aggressive Verhaltensstörungen, aber auch akute Probleme und Krisen in der Schule oder in der Beziehung zu Eltern, Freunden oder Geschwistern.

Die Kinder und Jugendlichen werden entweder als Notfall eingeliefert oder kommen geplant über unsere Psychiatrische Institutsambulanz zur erweiterten Diagnostik und Therapie. Die Station arbeitet vordergründig nach einem verhaltenstherapeutisch und familientherapeutisch-systemisch angelegten Therapiekonzept. Familienangehörige, Bezugsbetreuer der entsprechenden Jugendhilfeeinrichtungen, ambulante Ärzte und Therapeuten und die Pädagogen der Heimatschule werden früh in eine komplexe Zusammenarbeit einbezogen. Ziel ist es, frühzeitig entwicklungsfördernde und lösungsorientierte Handlungsalternativen zu besprechen und im Laufe der stationären Behandlung schrittweise umzusetzen.

Das Team der Station D081 besteht aus Krankenschwestern und -pflegern, Erziehern, Heilerziehungspflegern, Ärztinnen, Psychologinnen, Pädagogin, Sozialarbeiterin und anderen Therapeuten (Ergo-, Kunst-, Moto-, Musiktherapeuten), die jeweils stundenweise dazukommen. Während des Aufenthaltes werden die ersten drei Wochen zum Kennenlernen und einer multiprofessionellen Diagnostik verwandt. Dies dient dazu, die einzelnen Probleme besser kennen zu lernen. Schon in dieser Zeit setzt zudem die Therapie ein, die im weiteren Verlauf der Behandlung noch intensiviert wird. Hierbei handelt es sich um Gespräche mit dem Bezugstherapeuten, gemeinsame Gespräche mit Bezugstherapeut und Eltern, Gespräche in der Patientengruppe, die klinikinterne Beschulung, Wahrnehmung von Therapieangeboten, wie Ergo-, Musik-, Sport- und Kunsttherapie, ggf. der Gabe von Medikamenten (natürlich nur in Rücksprache mit den Sorgeberechtigten und Jugendlichen). Der Schulunterricht wird in unserer Klinikschule angeboten.

Da es sich bei dieser Station um eine fakultativ verschließbare Station handelt, gibt es eine wichtige Besonderheit zu benennen. Zu uns kommen auch Patienten auf Anforderung eines Familiengerichtes. Eine durch das Familiengericht genehmigte Unterbringung kann notwendig werden, wenn der Jugendliche aufgrund seiner Erkrankung, aber auch der massiven Entwicklungskonflikte, in welchen er sich befindet, sich zunächst nicht bereiterklären kann, freiwillig auf Station zu bleiben. Da Eltern, Sorgeberechtigte oder auch Vormünder für den Jugendlichen verantwortlich sind, können sie eine zeitweilige Unterbringung auf der Station bei verschlossenen Türen notwendig beantragen, um die anfallenden Probleme zu klären. Dabei ist es uns wichtig, mit den Patienten und allen am Problem beteiligten Personen wichtige Fragen zu sortieren und neue Lösungsansätze zu finden.

Patienten, die sich freiwillig auf unserer Station behandeln lassen möchten, müssten sich mit den Gegebenheiten der geschlossenen Tür arrangieren. Natürlich sind Ausgänge außerhalb des Hauses möglich. Auch können die Patienten, so dies von therapeutischer Seite bewilligt wird, die Station jederzeit verlassen. Dazu ist es notwendig und wichtig, dass sich die Patienten an getroffene Absprachen halten. Sie erhalten/Ihr erhaltet bei Aufnahme auf der Station die Stationsordnung und das zugrundeliegende Regelwerk der Station, damit Sie sich/Ihr Euch gut an die Absprachen halten könnt.

In der Stationsordnung ist eine Ausgangsregelung festgehalten. Die Patienten können nach Absprache mit dem fallführenden Therapeuten und Ärzten die Station verlassen. Am Wochenende werden Ihnen Besuche der Kinder angeboten und jeweils individuell abgesprochen.

In Abhängigkeit vom Behandlungsstand ist ein Aufenthalt in unserem angrenzenden Park, dem Spielgelände möglich. Die Kinder besuchen die Klinikschule auf dem Klinikgelände. Patienten, die noch nicht die Station verlassen dürfen, werden auf der Station beschult und therapiert.

Kindertherapiestation D083

Stationsleitung

Katrin Pöschl
Tel.:
0371 333-12210
Fax:
0371 333-12211
Kinderkrankenschwester Fachkinderkrankenschwester für Kinder- und Jugendpsychiatrie Kursleiterin PMR

Assistenzärztin

Carina Oelschlägel
Tel.:
0371 333-12200
0371 333-12201
Diplom-Psychologin, Systemische Therapeutin / Familientherapeutin Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin

Chefärztin

Dr. med. Franziska Zetzschke
Tel.:
0371 333-12120
Chefärztin Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Diplom-Psychologin

Ute Straube
Tel.:
0371 333-12210
Diplom-Psychologin, Systemische Familientherapeutin

Oberärztin

Claudia Oppermann
Tel.:
0371 333-12125
Oberärztin

Sozialdienst

Katja Schulze
Tel.:
0371 333-12214
Fax:
0371 333-12912
Pädagogin M. A.

Leitgedanke der Station ist, die Kinder frühzeitig in ihren vertrauten Alltag wie Schule, Freizeitgestaltung und Familienleben, in eine Pflegefamilie oder eine Einrichtung der Jugendhilfe zu integrieren, um das Bindungssystem der Kinder nicht zu überfordern. Aus diesen Gründen werden Heimatschule, Jugendhilfe, ambulante Therapeuten in das Behandlungskonzept veränderungs- und lösungsorientiert frühzeitig mit einbezogen.

Profil

Für unsere jungen Patienten im Alter zwischen dem 5. bis 12. Lebensjahr steht eine vollstationäre kinderpsychiatrische Behandlung mit zehn Plätzen zur Verfügung. Die Trennung von den Eltern stellt in diesem jungen Lebensabschnitt einen gravierenden Einschnitt dar. Deshalb werden Eltern und Bezugssysteme vor einem solchen Schritt intensiv im ambulanten Setting durch uns beraten. Gelegentlich lässt es sich aber nicht vermeiden, dass aufgrund einer schweren psychischen Fehlentwicklung, bereits verbunden mit größeren Beziehungsproblemen im Umfeld der Kinder und starken Anpassungsschwierigkeiten das Kind vorübergehend aus dem gewohnten, zumeist familiären Umfeld nehmen zu müssen. In der Regel geht es zunächst darum, eine umfängliche stationäre Diagnostik durchzuführen, das Störungsbild der Kinder im Kontext der Aufwachsbedingungen zu verstehen und entsprechende Strategien der Behandlung zu entwerfen und mit den Sorgeberechtigten zu besprechen. Infolge vielfältig bestehender Abhängigkeiten zu Eltern stellt die Behandlung eine große Herausforderung dar. Wir sind daher in besonderem Maße auf die Sorgeberechtigten und primären Bezugspersonen der Kinder angewiesen, um gemeinsam mittels intensiver Familiengespräche und interaktivem Training, das hochfrequent stattfinden muss, frühzeitig Weichen stellen zu können, um so die Entwicklungsbedingungen der betroffenen Kinder zu optimieren. Die in Einzelgruppen und Familientherapien erarbeiteten Strategien werden im therapeutischen Alltagsmilieu der Station zunächst als ein erster Schritt unter Begleitung und Betreuung (Erzieher, Sozialpädagogen, Krankenschwestern) umgesetzt. Das Vorgehen in unserer Arbeit mit den Kindern und ihren Familien ist leitlinienorientiert, wobei gerade in dieser Altersgruppe und bei der intensiven Arbeit mit den Familien auch immer individuell zugeschnittene Therapiestrategien Anwendung finden.

Schulenübergreifend kommen verhaltenstherapeutische, kreative, familientherapeutische, traumatherapeutische und milieutherapeutische Ansätze zum Tragen. Die medikamentöse Behandlung, die je nach Krankheitsbild primär indiziert oder eine unterstützende Funktion haben kann, stellt in dieser Altersgruppe spezielle Anforderungen und findet in Einzelfällen behutsam Einsatz nach entsprechenden Aufklärungsgesprächen.

Einen Schwerpunkt der therapeutischen Arbeit stellen pädagogische Aspekte dar. Der Alltag der Kinder wird gemessen an den individuellen Möglichkeiten hochstrukturiert. Neben den vielfältigen therapeutischen Aktivitäten bestimmen Angebote der Vorschule und Klinikschule den Stationsalltag.

Die Aufenthaltsdauer kann in Abhängigkeit von biographischen und individuellen Besonderheiten sehr unterschiedlich sein bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 8 bis 12 Wochen. Familien und versorgende Angehörige oder Bezugspersonen sind verpflichtet, die 14-tägig stattfindenden Therapiegespräche wahrzunehmen und die Kinder regelmäßig zu Wochenendbeurlaubungen in das häusliche Milieu zu begleiten.

Jugendtherapiestation D084

Stationsleitung

Katja Ebenhög
Tel.:
0371 333-12220
0371 333-12221
Kinderkrankenschwester Fachschwester für Psychiatrie Therapeutin für Kommunikative Bewegungstherapie

Psychologin

Janet Hoffmann
Tel.:
0371 333-12220
Diplom-Psychologin, Systemische Therapeutin und Beraterin (SG) Suchttherapeutin (VdR) Systemische Supervisorin

Chefärztin

Dr. med. Franziska Zetzschke
Tel.:
0371 333-12120

Therapeutin

Rosalie Nestler
Tel.:
0371 333-12220
M. A. (Pädagogik, Psychologie, Soziologie), Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin i. A.

Oberärztin

Claudia Oppermann
Tel.:
0371 333-12125

Sozialdienst

Katja Schulze
Tel.:
0371 333-12214
Fax:
0371 333-12912
Pädagogin M. A.

Leitgedanke für die Station ist, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Selbstständigkeit, Autonomieentwicklung und in ihren selbstregulativen Fähigkeiten intensiv zu unterstützen. Neben der einzel-, gruppen- und familientherapeutischen Arbeit kommt eine Vielzahl komplementärer Therapieformen zur Unterstützung der individuellen therapeutischen Arbeit zur Anwendung. Es findet der Schulbesuch in der Klinikschule, im Verlauf der Behandlung die Integration in öffentliche Schulen bzw. Heimatschulen statt.

Profil

Die Therapiestationen verfügen über Therapieplätze für Kinder und Jugendliche zwischen dem 13. und 18. Lebensjahr, in besonderen Fällen bis zum 21. Lebensjahr. Aufnahme finden vordergründig Jugendliche, die eher auf Grund ihrer gehemmt introvertierten Störungsbilder anstehende Entwicklungsaufgaben nicht bewältigen können. Die Station wird offen geführt, es finden Jugendliche Aufnahme zur Behandlung von

  • Angststörungen
  • Zwangserkrankungen, Zwängen
  • Depressionen
  • Essstörungen
  • Pubertäts- und Ablösungskrisen
  • psychische Folgen von Traumata
  • psychosomatischen Beschwerdebildern

Voraussetzung für eine stationäre Psychotherapie ist die Erkenntnis und Bereitschaft der Jugendlichen, etwas verändern zu müssen und bereit zu sein, sich Hilfen zu holen.

Die Station arbeitet tiefenpsychologisch, familientherapeutisch-systemisch orientiert, beinhaltet aber auch verhaltenstherapeutische Ansätze. In der individuellen und auf den Einzelnen zugeschnittenen Therapiestrategien kommen Psychopharmaka nur selten nach umfassenden Aufklärungsgesprächen mit den Kindern und Jugendlichen sowie deren Sorgeberechtigten zur Anwendung.
Die oft bereits chronisch psychisch erkrankten Jugendlichen werden bei ihrer Wiedereingliederung in den Alltag intensiv unterstützt. Zu diesem Zwecke besteht eine enge Verflechtung mit komplementären Diensten außerhalb der Klinik zu den Arbeitsämtern, berufsvorbereitenden Einrichtungen, Jugendämtern und den ambulanten und stationären Jugendhilfeeinrichtungen.

Qualität

Qualität steht bei uns an erster Stelle. Erfahren Sie mehr über unsere Qualitätsstandards.

Klinoskop

Lesen Sie online das Klinoskop, die Firmenzeitschrift des Klinikums Chemnitz.

Babygalerie

Wir sind in der Geburtshilfe des Klinikums Chemnitz zur Welt gekommen.