Klinikschule – Planetenschule

Auf dem Gelände des Klinikkomplexes Dresdner Straße 178 des Klinikums Chemnitz gibt es eine sogenannte Klinikschule. Seit Mai 2011 trägt sie den Namen Planetenschule und hat das Motto Lernen in geordneten Bahnen.

Schulpflichtige Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie werden für die Dauer ihres Aufenthaltes dort unterrichtet. In besonderen Fällen können auch Schüler vor einer stationären Therapie die Klinikschule besuchen sowie im Anschluss daran an der Schule solange verweilen, bis eine weiterführende Schulform gefunden ist.

Vom Konzept her ist die Klinikschule eine Durchgangsschule. Die Kinder und Jugendlichen bleiben Schüler in ihrer Stammschule. Der Schulbesuch hat zum einen das Ziel, Unterrichtsversäumnisse in den vermittelten Fächern so gering wie möglich zu halten. Zum anderen werden unterrichtsimmanent therapeutische Zielsetzungen aus pädagogischer Sicht bearbeitet. Der Unterricht erfolgt in sechs jahrgangs- und schulartübergreifenden Lerngruppen mit bis zu sechs Schülern. Die Schüler kommen aus Grundschulen, allgemeinbildenden Förderschulen, Mittelschulen, Gymnasien, Berufsschulen und anderen Schularten. Der Unterricht ist Teil des Therapiekonzeptes. Die jeweils gültigen Lehrpläne und der individuelle Entwicklungsstand der Schüler stellen die Grundlage der Unterrichtsarbeit dar und werden weitestgehend berücksichtigt.

Es werden die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch sowie ausgewählte Lernbereiche aus anderen natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern (NG) sowie Informatik unterrichtet. Hausaufgaben werden regelmäßig erteilt und unter Aufsicht auf Station angefertigt. In Kooperation mit einer Grund- und der Mittelschule sowie dem Gymnasium und nach Abstimmung mit dem medizinischen Bereich kann einzelnen Schülern eine Probebeschulung in ihrer jeweiligen Klassenstufe ermöglicht werden.

Für alle Schüler der Klinikschule, die länger als drei Wochen die Einrichtung besucht haben, wird ein pädagogischer Abschlussbericht erarbeitet. Dabei werden Beobachtungen hinsichtlich des Verhaltens und des Lernpotenzials zusammengetragen und gegebenenfalls eine Schullaufbahnempfehlung unterbreitet.

In Zusammenarbeit mit der Förderpädagogischen Beratungsstelle der Heinrich-Hoffmann-Schule und dem medizinischen Fachpersonal übernimmt die Klinikschule förderdiagnostische Aufgaben im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung für Schüler, die aus dem Wirkungsbereich der Schule kommen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite der Klinikschule oder in diesem Faltblatt:

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